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Landkreis Würzburg

Landkreis Würzburg



Würzburg selbst ist mit seinen zahlreichen Bau- und Kulturdenkmälern (allen voran die barocke Residenz mit Hofgarten, die seit 1981 zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört, die Festung Marienberg, die Alte Universität und die bezaubernde Altstadt mit südlichem Flair) und seinem vielfältigen kulturellen und kulinarischen Angeboten zwar Zentrum des Landkreises, aber noch längst nicht alles, was er seinen Besuchern zu bieten hat.



Ein Künstler, der in und um Würzburg besonders viele Zeugnisse seines Schaffens hinterlassen hat, ist der Holzschnitzer und Bildhauer Tilman Riemenschneider, der sich um 1500 in Würzburg niederließ. Seine Werke kann man außerhalb der Kreisstadt in der Stadtpfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in dem mittelalterlichen Städtchen Aub, in „St. Andreas“ in Ochsenfurt, in der Dorfkirche „St. Afra“ in Maidbronn, sowie in der Eisinger Kirche „St. Nikolaus“ bewundern.

Die Landschaft entlang der Ufer des Mains ist geprägt von Weinbergen; hier findet man ein hervorragend ausgebautes Netz an Radwegen. Zahlreiche malerische Orte laden Radler und Wanderer zur Rast und zu Erkundungstouren ein.

In unmittelbarer Nähe zu Würzburg befindet dich das charmante Städtchen Veitshöchheim. Sehenswert ist hier vor allem das Schloss, das den Würzburger Fürstbischöfen als Sommerresidenz diente, mit seinem kunstvollen Rokokogarten. Die Anlage zählt europaweit zu den schönsten ihrer Art; zwischen den typischen raffiniert geschnittenen Hecken findet man Pavillons im chinesischen Stil und über 300 Steinskulpturen (hierbei handelt es sich zumeist um Nachbildungen, die kostbaren Originale befinden sich im Mainfränkischen Museum in Würzburg).



Für Besucher, die an jüdischer Kultur interessiert sind, bietet Veitshöchheim mit dem an die örtliche Synagoge angegliederten Museum ebenfalls eine besondere Attraktion. Auch die nähere Umgebung hat noch einige kunsthistorische Schätze auf Lager: Das idyllisch am linken Mainufer gelegene Kloster Oberzell geht zurück auf das 12. Jahrhundert. In der Klosterkirche St. Maria bietet die Mischung aus dem ursprünglichen romanischen Baustil und barocken Zierelementen ein ebenso harmonischen wie beeindruckendes Gesamtbild. Die Wohnanlagen des Klosters schuf der berühmte Barockarchitekt Balthasar Neumann, der neben vielen anderen Prachtbauten in Franken auch die Würzburger Residenz errichtete. Ein weiteres Relikt romanischer Baukunst stellt das gut erhaltene Hoftor dar.

Ein schmuckes Renaissance- Schlösschen im nahe gelegenen Rimpar ist ebenfalls einen Abstecher wert; im wenige Kilometer entfernten Maidbronn beherbergt die Dorfkirche eine der schönsten Arbeiten aus dem Spätwerk Tilman Riemenschneiders. Das ca. 2 x 1,6 m große Steinrelief, das die Beweinung des gekreuzigten Christus darstellt, ist in den barocken Hochaltar der auch insgesamt sehenswerten Kirche integriert.

In traumhafter Lage an der südlichen Spitze des Maindreiecks befindet sich Ochsenfurt. Im Mittelpunkt des typisch altfränkischen Stadtbildes mit historischer Stadtmauer und Fachwerkhäusern steht das imposante Neue Rathaus. Gleich zwei Details repräsentieren hier den Namen der Stadt: zum einen die „ochsenblut“- rote Fassade, zum anderen die Kunstuhr am Erkertürmchen mit ihrem raffinierten Figurenspiel. Zu jeder vollen Stunde gibt hier das Uhrwerk zwei Ochsen frei, die aufeinander losgehen; außerdem erscheint die Figur eines Skeletts, das eine Sanduhr umdreht, und es öffnet sich ein kleines Fenster, aus dem ein Ratsherr blickt. Sehenswert ist auch die katholische Stadtpfarrkirche St. Andreas, ihr kostbarster Schatz ist eine von Tilman Riemenschneider gearbeitete Holzstatue des heiligen Nikolaus.

Unweit von Ochsenfurt befindet sich der malerische Künstlerort Sommerhausen. Neben mehreren Galerien verfügt die nur etwa 1500 Einwohner zählende Marktgemeinde über zwei Theaterbühnen. Ebenfalls sehenswert sind die vollständig erhaltene Befestigungsanlage und das barocke Rathaus aus dem 16. Jahrhundert.



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