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Landkreis Rhön-Grabfeld

Landkreis Rhön-Grabfeld



Der ländlich geprägte Landkreis besticht durch die traumhafte Mittelgebirgslandschaft der Hohen Rhön, mit dem 928 m hohen Kreuzberg befindet sich hier ihr höchster Gipfel auf fränkischer Seite. Dichte Wälder, satte Wiesen in den Höhenlagen und an den Ufern der Saale, und eines der wenigen intakten Hochmoorgebiete der Bundesrepublik bieten Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten sowie reichlich Erholung für gestresste Besucher.



Mit seinen gerade einmal 15 000 Einwohnern ist der Kurort Bad Neustadt an der Saale die größte Stadt und der Verwaltungssitz des Landkreises (so geht auch das Autokennzeichen für den Landkreis – NES – auf den Namen der Stadt zurück). Bad Neustadt verfügt über eine attraktive historische Altstadt (mit Resten der mittelalterlichen Stadtmauer, besonders ins Auge sticht hier das imposante „Hohntor“) und bietet mit dem Moor- und Mineralquellenheilbad im Stadtteil Neuhaus beste Voraussetzungen für einen erholsamen Kuraufenthalt. Ein lohnendes Ausflugsziel in der näheren Umgebung Bad Neustadts ist die Ruine der Salzburg.

Die gut erhaltenen Überreste der Festung aus dem 12. Jahrhundert bieten, auf einer Bergkuppe über der heutigen Kuranlage erbaut, schon von weitem einen beeindruckenden Anblick, der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen der gemütlichen Burgschänke. Außerdem sehenswert ist die im romanischen Stil erbaute Pfarrkirche „St Johannes“ im Stadtteil Brendlorenzen, eine der ältesten Kirchen in ganz Deutschland. Was ihre Innenausstattung angeht, so sollte man unbedingt auf den barocken Hochaltar und die farbenfrohen Fresken aus dem 15. Jahrhundert achten.

Der zweite Kurort im Landkreis, Bad Königshofen, befindet sich etwa 25 km östlich von Bad Neustadt, nahe der bayerisch- thüringischen Grenze. Auch in der „Frankentherme“ nutzt man eine Heilquelle aus dem mineralreichen Boden der Rhön. Das 7000- Einwohner- Städtchen kann mit seiner hervorragenden Kuranlage und seinem urigen Mittelaltercharme durchaus mit dem größeren Bad Neustadt konkurrieren. Auch findet man hier eine Reihe schöner Renaissancebauten. Bemerkenswert sind hier vor allem das Rathaus der Stadt und das Wasserschloss im nahe gelegenen Irmelshausen (in Privatbesitz und daher leider nur von außen zu besichtigen).

Nördlich der beiden Kurstädte beginnen die Höhenlagen der Rhön. Auch dieser Teil des Mittelgebirges bietet Wanderern in Form von mehreren kleinen Städtchen mit historischem Flair attraktive Rastmöglichkeiten.



Eine kleine Erkundungstour wert sind vor allem Mellrichstadt und Ostheim an der fränkisch- thüringischen Grenze (beide mit hübscher historischer Altstadt), das im Dreiländereck Bayern- Hessen- Thüringen gelegene Fladungen (das Rhönmuseum und das Fränkische Freilandmuseum bieten interessante Einblicke in die geschichtliche Entwicklung der Rhönregion, die typische Volkskunst und die traditionelle ländliche Lebensweise), und Bischofsheim, der ergiebigste Wintersportort der fränkischen Rhön. Um den Kreuzberg rankten sich bereits zu heidnischer Zeit Sagen und Legenden. Seinen Namen erhielt er durch den Heiligen Kilian (der vermutlich aus Irland stammende Märtyrer missionierte im 7. Jahrhundert den mainfränkischen Raum und gilt daher auch als Schutzpatron der Winzer), der dort an der Stelle einer heidnischen Opferstätte ein Kreuz errichtet haben soll.

Seit dem 16. Jahrhundert hat sich der Berg beständig zu einer wichtigen Pilgerstätte entwickelt; den Anfang machte eine vom Würzburger Fürstbischof Julius Echter im Jahr 1598 in Auftrag gegebene Wallfahrtskapelle, es folgten ein Franziskanerkloster sowie 14 Kreuzwegstationen und drei barocke Kreuze knapp unterhalb des Gipfels.



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