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Landkreis Miltenberg

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Am westlichen Rand des südlichsten Landkreises der unterfränkischen Spessartregion befindet sich der sanfte Gebirgszug des Odenwaldes (der Großteil seiner Fläche mitsamt der höchsten Erhebung, dem 626 m hohen Katzenbuckel, gehört allerdings zum Nachbarland Hessen); der Main verbindet die großzügigen Waldflächen von Odenwald und Spessart zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands. Der bayerische Teil des Odenwaldes genießt als Naturpark besonderen Schutz.



Die Kreisstadt Miltenberg liegt, genau auf halbem Weg zwischen beiden Mittelgebirgen, an der südwestlichen Spitze des Mainvierecks; die Altstadt mit ihren vielen schönen Fachwerkhäusern hatte, anders als viele andere Städte der Region, das Glück, von den Bombardements des 2. Weltkriegs verschont zu bleiben.

Der Main rundet das beschauliche Stadtbild ab. Das Zentrum bildet der dreieckige Marktplatz mit seinem schmucken Renaissancebrunnen, daran schließt sich das „Schnatterloch“ an, die historische Hauptstraße der Stadt zählt zu den schönsten und ursprünglichsten Fachwerkstraßen Deutschlands. Ebenfalls vom Marktplatz aus schnell zu erreichen ist das Wahrzeichen Miltenbergs: die im 13. Jahrhundert errichtete stattliche Festungsanlage der Mildenburg.

Mit der ehemaligen im gotischen Stil erbauten Synagoge besitzt Miltenberg ein in ganz Mainfranken einmaliges historisches Gotteshaus, seit dem 14. Jahrhundert siedelte sich hier eine große jüdische Gemeinde an, die bis ins 19. Jahrhundert stetig wuchs und über ein blühendes kulturelles Leben verfügte. So wurde die alte Synagoge schließlich an die ortsansässige Brauerei „Kalt- Loch-Bräu“ verkauft und ein Neubau errichtet. Deshalb kann das alte Gebäude im Hinterhof des Brauereigeländes leider nicht von innen besichtigt werden.



Wer sich für die jüdische Kultur und Geschichte interessiert, für den lohnt sich außerdem ein Besuch des alten jüdischen Friedhofs und des städtischen Museums. Letzteres befindet sich in einem der schönsten alten Fachwerkhäuser des Stadtzentrums; es informiert anschaulich über die Geschichte von Stadt und Region von der Antike bis zur Gegenwart und beherbergt auch eine umfangreiche und mit wertvollen Exponaten ausgestattete Abteilung über die jüdische Kultur. Das spektakulärste Ausstellungsstück des Museums ist jedoch der mysteriöse „Teutonenstein“, der vermutlich einer frühen keltischen Monolithkultur zu Kultzwecken gedient hat. Vor allem seine Inschrift, die möglicherweise aus der Römerzeit stammt, gibt den Archäologen bis heute ein großes Rätsel auf.

Sehenswürdigkeiten im näheren Umkreis von Miltenberg sind vor allem das Kleinheubacher Schloss (errichtet von den Barockmeistern Louis Rémy de la Fosse, Johannes Dientzenhofer und Johann Jakob Rischer; von innen ist es nicht zu besichtigen) mit seiner wunderschönen Parkanlage und das romantische kleine Städtchen Amorbach. Auch wenn es in Wirklichkeit nicht nach dem römischen Liebesgott benannt ist (der Name ist vermutlich keltischen Ursprungs), zieht es viele Heiratswillige aus ganz Deutschland ins hiesige Standesamt. Die größte touristische Attraktion Amorbachs ist die ehemalige Abteikirche (heute evangelische Pfarrkirche) mit ihrer barocken Pracht, die Orgel mit ihren 5000 Pfeifen ist die größte Barockorgel Europas.

Ein Stück weiter mainabwärts liegt die hübsche Winzerstadt Klingenberg. Die Weinlage „Klingenberger Schlossberg“ erfreut sich seit Jahrhunderten international großer Beliebtheit. Sommerurlauber sollten das jährlich im August stattfindende große Klingenberger Winzerfest nicht versäumen. Sehenswert ist vor allem das Stadtwahrzeichen, die Ruine der Klingenburg. Vor der historischen Kulisse des ehrwürdigen Gemäuers aus dem 15. Jahrhundert finden in den Sommermonaten auch Open- Air- Theateraufführungen statt.



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