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Frankenwein

Frankenwein


Das Weinbaugebiet in Franken breitet sich auf einer Fläche von ca. 6100 Hektar aus. Davon liegt der Großteil im Regierungsbezirk Unterfranken, kleinere Flächen gehören zu den angrenzenden Regionen Mittel- und Oberfrankens. Besonders gut gedeiht der Wein in den Tälern des Mains und seiner Nebenflüsse Wern und Fränkische Saale.



Bei einem Kurzurlaub Mittelfranken lernen Sie die verschiedenen Gebiete kennen. Innerhalb des Anbaugebiets unterscheidet man drei Regionen, deren jeweilige Umweltfaktoren den Anbau unterschiedlicher Rebsorten begünstigen. An der westlichen Seite des Mainvierecks findet in der Gegend rund um Klingenberg das einzige fränkische Rotweingebiet; für die Früh- und Spätburgunderreben liefern das milde Klima und die Minerale der Buntsandsteinböden beste Bedingungen: vor allem die Weinlagen „Centgrafenberg“ in Bürgstadt und „Klingenberger Schlossberg“ bringen erstklassige, national wie international renommierte Burgunder hervor.

Die wichtigsten Weinorte der Gegend sind Bürgstadt, Großheubach und Klingenberg. Im Maindreieck sind die bekanntesten Weinlagen um Würzburg, Randersacker, Sommerhausen, Frickenhausen, Sulzfeld am Main, Sommerach, Escherndorf, Nordheim, Volkach, Hammelburg und Stetten (Karlstadt) zu finden. Die oft steilen Hänge bieten mit ihren mineralreichen Muschelkalkböden konstant vor allem erstklassige Silvaner hervor. Vor kurzem haben die Winzer der Region auch die Vorteile entdeckt, die bestimmte Lagen für das Gedeihen von Rotweinreben bietet, der Weißweinanbau überwiegt aber noch stark. Die berühmteste Lage ist der „Würzburger Stein“. Im und um den Steigerwald gibt es ebenfalls erstklassige Lagen für die Silvanerrebe, hier sind vor allem der Iphöfer „Julius- Echter- Berg“, der Rödelseer „Küchenmeister“ und der „Casteller Schlossberg“ zu nennen.

Weitere bekannte Weinlagen in dieser Region sind der Abtswinder „Altenberg“, der „Handthaler Stollberg“ (Oberschwarzach), der Ippesheimer „Herrschaftsberg“ und der „Ziegelangerer Ölschnabel“ (Zeil am Main).
Neben dem Silvaner werden in der fränkischen Weißweinregion vor allem die Sorten Müller- Thurgau (die mit knapp der Hälfte der Anbaufläche verbreitetste Rebsorte), Bacchus, Kerner, Riesling und Weiß- oder Grauburgunder angebaut. Auch die Weine der Region Tauberfranken (rund um Wertheim) werden zu den Frankenweinen gezählt, auch wenn der Großteil der Fläche geographisch schon zum Bundesland Baden- Württemberg gehört. Die Silvanerrebe ist jedoch die ursprünglichste Sorte der Region, auf sie sind die Umweltbedingungen am besten abgestimmt. Daher zählen die eleganten fränkischen Silvaner mit ihrem neutralen aber tendenziell fruchtigen und vollen Aroma und hohem Mineralgehalt zu den besten Weinen Deutschlands. Im Allgemeinen ist Franken für seine trockenen Weine bekannt.

Äußerlich ist die typische, bauchige „Bocksbeutel“- Flasche ein weiteres Charakteristikum des Frankenweines. Der Ursprung dieser Bezeichnung ist nicht hundertprozentig geklärt, möglicherweise hat sie aber mit der Ähnlichkeit ihrer Form mit dem Hodensack des Ziegenbocks zu tun. Der Bocksbeutel gilt als Qualitätssiegel für hochwertige Frankenweine und darf daher laut EU- Verordnung, bis auf wenige Ausnahmen nur zur Abfüllung von solchen verwendet werden.

Eine besondere Frankenweinspezialität ist der Federweißer, ein süffiger, noch nicht ganz durchgegorener junger Wein, mit hohem Kohlensäuregehalt.



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