Friday, 20.10.17
home Bad Kissingen Schloss Mespelbrunn Frankenwein & Federweißer Radtouren
Regionen Unterfranken
Landkreis Aschaffenburg
Landkreis Bad Kissingen
Landkreis Haßberge
weitere Regionen ...
Kultur Unterfranken
Orgelbaumuseum Schloss Hanstein
Kirchenburgmuseum
Schloss Mespelbrunn
weitere Kultur ...
Bäderland Rhön
Bad Königshofen
Bad Brückenau
Bad Kissingen
weiteres Bäderland ...
Natur Unterfranken
Naturpark Bayerische Rhön
Land & Lage Unterfranken
Naturpark Steigerwald
weiteres Natur ...
Unterfranken Spezialitäten
Schmankerln zum Frankenwein
Frankenwein
Weinfahrten
weitere Spezialitäten ...
Unterfranken Aktiv
Radfahren in Unterfranken
Wandern in Unterfranken
Reiten in Unterfranken
weiterer Aktivurlaub ...
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Naturpark Bayerische Rhön

Naturpark Bayerische Rhön



Das zentrale Gebiet des Mittelgebirges wurde 1991 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Viel unberührte Natur zu bestaunen, die Bestände seltener Tier- und Pflanzenarten haben sich dank intensiver Bemühungen im Naturschutzgebiet „Lange Rhön“ in den letzten zwei Jahrzehnten wieder einigermaßen erholt. Mit einer Gesamtfläche von 2700 ha zählt die „Lange Rhön“ zu den größten außeralpinen Naturschutzgebieten Mitteleuropas.



Die Wälder und Wiesen des Gebirgszuges bieten untere anderem Lebensraum für den Schwarzstorch, den Uhu und die Wildkatze. Typisch für die landwirtschaftliche Prägung der Rhön ist die Schafzucht. Wer auf seiner Wanderung an einer Herde vorbei kommt, sollte einmal genau hinsehen: vielleicht handelt es sich um die seltenen „schwarzköpfigen Rhönschafe“ (schätzungsweise gibt es von dieser Rasse nur noch etwa 2000 – 3000 Tiere).

Ein besonderer Anziehungspunkt des lokalen Umwelttourismus ist das Schwarze Moor, eines der letzten intakten Hochmoore Mitteleuropas, es ist Teil des europaweiten Schutzgebiets NATURA 2000. Hochmoore entstehen in niederschlagsreichen Gebieten mit wasserundurchlässigem Untergrund, so wandeln sich die Reste abgestorbener Pflanzen nicht in Humus, sondern in Torf um. Pro Jahr wird die Torfschicht ca. 1 mm höher (daher auch die Bezeichnung „Hochmoor“), dieses geringe natürliche Wachstum bedeutet, dass das empfindliche Ökosystem der Moorlandschaft leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen ist.

Das abgelegene Schwarze Moor wurde zum Glück nie von der Torfindustrie erschlossen, daher konnte die 60 ha große Heidefläche mit ihren lichten Kiefern-, Birken-, und Weidenbeständen und den dazwischen immer wieder hervorblitzenden Moortümpeln noch in ihrem ursprünglichen Zustand bleiben. Hier gibt es noch Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten wie den Fleisch fressenden Sonnentau und Vogelarten wie das Moorhuhn, die Bekassine und den Wiesenpieper.

Ein Naturlehrpfad mit 23 Informationstafeln führt über einen eigens angelegten Bohlensteg mitten durch das Moor. In diesem Gebiet verläuft auch der ausgewiesene Rundwanderweg Nr. 1, der durch ein dichtes Waldgebiet, vorbei an dem wildromantischen „Eisgrabenwasserfall“ führt.

Der Naturpark verfügt über zwei Informationszentren: das „Haus der Langen Rhön“ in Oberelsbach (Kreis Rhön- Grabfeld) und das „Haus der Schwarzen Berge“ in Wildflecken- Oberbach (Kreis Bad Kissingen).



Das könnte Sie auch interessieren:
Naturpark Bayerischer Odenwald

Naturpark Bayerischer Odenwald

Naturpark Bayerischer Odenwald Der Naturpark Bayerischer Odenwald ist Teil des Geo- Naturparks Bergstraße- Odenwald e.V., dessen größerer Teil allerdings auf dem Gebiet Baden- Württembergs und Hessens ...
Naturpark Bayerischer Spessart

Naturpark Bayerischer Spessart

Naturpark Bayerischer Spessart Der von großen Eichen- und Rotbuchenwaldflächen sowie von Main und Saale mit ihren kleinen Nebenläufen geprägte Naturpark im Westen Unterfrankens bietet Lebensraum für ...
Urlaub Unterfranken